1. Kolloidales Silber kann man ein Wundermittel nennen, doch es ist kein Allheilmittel,trotz seiner enormen Fähigkeiten.
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Kolloidales Silber
Kolloidales Silber kann man ein "Wundermittel" nennen, doch es ist kein "Allheilmittel", trotz seiner enormen Fähigkeiten.

Eher sollte man es als "individuelles Experimentierwasser" sehen, denn es ist kein Arzneimittel nach AMG.
Chemisch gesehen ist ein Kolloid die Mischung zweier Substanzen verschiedener Aggregatzustände, fest (Silberatome) und flüssig (destilliertes Wasser).
Kolloide sind die kleinstenTeilchen, in die Materie unter normalen Bedingungen zerlegt werden kann, ohne die individuellen Eigenschaften zu verlieren. Diese Silberpartikel befinden sich in reinem destillierten Wasser und tragen eine elektrische Ladung. Da sich gleiche Ladungen abstoßen, halten sich die Teilchen gegenseitig in der Schwebe, werden optimal im Wasser verteilt und setzen sich z.B. nicht am Boden ab.

"Um die Jahrhundertwende(1900!) gelang Wissenschaftlern ein bedeutender Durchbruch in der Medizin: Die wichtigsten Körperflüssigkeiten (Blut, Lymphflüssigkeit) sind Kolloide. Dies eröffnete unbegrenzte Möglichkeiten. Doch mit dem synthetisierten Antibiotika war mehr Geld zu verdienen.

Die abnehmende Wirksamkeit des Antibiotika lenkt den Blick zurück auf die Kolloide- insbesondere auf die extrem vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten von kolloidalem Silber.
(perceptions magazin Mai/juni 1996)